DEINEN HUND 

SINNVOLL BESCHÄFTIGEN

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du dich an das Thema "den Hund sinnvoll beschäftigen" herantasten solltest, bevor du mit irgendwelchen Übungen beginnst.

Eine Checkliste soll dir helfen, deinen Hund richtig einzuschätzen.

Finde das richtige Maß

Wie viel Beschäftigung braucht mein Hund?

Das ist eine Frage, die sich viele Hundebesitzer stellen. Immer wieder bekommt man zu hören, wie wichtig es doch ist, dass der „Hund von heute“ entsprechend ausgelastet und beschäftigt wird...

Tatsächlich ist es in der Tat so, dass jedes Lebewesen eine Aufgabe - eine Beschäftigung-  braucht.

So oft schon habe ich von Hundebesitzern zu hören bekommen:

„der soll nur lieb sein“…

Für mich ist das tatsächlich eine ganz schreckliche Aussage!

Wenn du dir mal überlegst wie schrecklich öde und langweilig ein Leben ist, wenn es nur daraus besteht, sich so zu benehmen, wie ein anderes Lebewesen es von dir haben möchte…Schrecklich oder???

Hast du oft den Eindruck, dein Hund würde gerne mehr tun? Oder zertört er sogar Gegenstände aus Langeweile und Frust?

Was du unbedingt machen solltest:

  • Teste verschiedene Aktivitäten für deine Fellnase und dich aus
  • Jede Art der Beschäftigung sollte euch beiden in erster Linie Spaß machen.
  • Egal ob es sich dabei um Nasenarbeit, Denkspiele, Tricktraining, Actionspiele, Apportierspiele oder verschiedene Sportarten handelt - der Spaß an der gemeinsamen Beschäftigung hat dabei höchste Priorität!

Was ist den nun das richtige Maß?

„Solange es nicht nur mir, sondern vor allen Dingen auch meinem Hund wirklich richtig dolle Spaß macht,
kann es so verkehrt nicht sein“.

Oder???

Ja, in gewisser Weise stimmt das - allerdings darfst du nicht vergessen, dass bei vielen Aktionen auch der Trieb deines Hundes eine große Rolle spielt.
Solange sich dein Hund im Trieb befindet, werden andere Dinge von ihm häufig komplett ausgeblendet. Der Körper deines Vierbeiners steht quasi „unter Drogen“.

Damit dein Hund möglichst leistungsfähig ist - zum Beispiel, wenn dein Hund zur Jagd ansetzt - schüttet sein Körper Glücksgefühle - sogenannte Endorphine aus.

Diese sind dafür zuständig deinen Hund möglichst leistungsfähig zu machen. Solange sich deine Fellnase in diesem „Glückszustand“ befindet, nimmt er viele verschiedene Dinge wie beispielsweise Müdigkeit und Schmerz nicht bewusst wahr.

Das ist auch der Grund weshalb sehr triebstarke Hunde häufig weiter jagen und hetzen obwohl sie verletzt sind.

Aus diesen Gründen ist es also wichtig, dass wir für unsere Vierbeiner mitdenken. Wir sollten uns - nachdem wir die Checkliste bearbeitet haben - darüber bewusst sein wie lange und wie oft es unserem Hund gut tut aktiv zu sein.

Hier kannst du den kompletten Beitrag incl. Checkliste
kostenlos herunterladen!

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Wenn du DIR all diese Fragen beantwortet hast, bekommst DU zumindest einen besseren Einblick in das Individuum und die Bedürfnisse deines Hundes.